fbpx

Münchner Weihnachtsmärkte gibt es inzwischen so einige. Denn beim Herumschlendern im Lichterglanz lässt es sich mit kulinarischen Köstlichkeiten, heißem Glühwein, gebrannten Mandeln und süßen Adventsspezialitäten besonders schön auf Weihnachten einstimmen.

Der größte der Münchner Weihnachtsmärkte

Der älteste und bekannteste der Münchner Weihnachtsmärkte ist der Christkindlmarkt auf dem Marienplatz, der dort seit 1972 seinen festen Standort hat. Auf einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratmetern reihen sich hier mehr als 170 verschiedene Verkaufsstände aneinander.

Eröffnet wird der Christkindelmarkt immer am Freitag vor dem ersten Advent und zwar mit einer Ansprache des Oberbürgermeisters. Den riesigen Weihnachtsbaum vor dem Rathaus spendet jedes Jahr eine andere bayerische Gemeinde der Stadt München. Täglich, zwischen 17.30 Uhr und 18.00 Uhr gibt es musikalische Vorführungen von Blaskapellen oder Chören, die mit ihren weihnachtlichen Darbietungen für Adventsstimmung sorgen.

Weniger romantisch und dafür ziemlich schaurig ist der alpine Brauch des Krampuslaufs, der heuer am 8.12.2019, um 15 Uhr auf dem Marienplatz stattfinden soll. Dabei erschrecken gruselige Gestalten auf dem Christkindelmarkt die ihnen entgegenkommenden Münchnerinnen und Münchner.

Die Anfänge der Weihnachtsmärkte liegen im 14. Jahrhundert

Die Tradition der Münchner Weihnachtsmärkte lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Schon damals gab es den sogenannten Nikolausmarkt, der am 5. Und 6. Dezember zunächst in der Kaufinger Straße, später am Promenadeplatz, Max-Joseph-Platz und an einigen anderen Orten in der Innenstadt stattfand. Dort verkaufte man bereits geschnitzte Krippenfiguren, Zwetschgenmanderl, Lebkuchen und warme Kleidung an die Einwohner der Stadt. Im 19. Jahrhundert, mit zunehmender Bedeutung des Protestantismus wurde auch in München statt des Nikolauses das Christkind zum Gabenbringer und somit der Nikolausmarkt zum Christkindelmarkt.

Die Münchner Weihnachtsmärkte und welche besonders schön sind

Münchner Weihnachtsmärkte gibt es auch in vielen anderen Teilen der Stadt. Uns gefällt besonders der Weihnachtsmarkt am Chinesischen Turm. Er ist im Englischen Garten, also mitten im Grünen gelegen und vor allem für Kinder schön. Es gibt dort einen Bastelopa und eine Märchenoma, die in ihren urigen Holzhäuschen die Kleinen bestens unterhalten, während Mama und Papa in Ruhe einen Glühwein genießen können.

Am Wittelsbacher Platz ist ein schöner mittelalterlicher Weihnachtsmarkt und etwas ausgefallener der Märchenbazar am Leonrodplatz. Hier stehen nostalgische Zirkuszelte und Jahrmarktsbuden. Dazu gibt es täglich wechselnde, kostenlose Unterhaltungsprogramme.

Das Weihnachtsdorf im Kaiserhof der Residenz muss man mal gesehen haben. In außergewöhnlich stimmungsvoller Kulisse gibt es hier unter Anderem verschiedene Märchenschaukästen, die sich per Knopfdruck zum Leben erwecken lassen. Besonders erwähnenswert ist der bayerische sprechende Weihnachtselch.

Wer es alternativ mag, sollte beim Tollwood Winter-Festival auf der Theresienwiese vorbeischauen. An Verkaufsständen im Freien und in Zelten werden selbstgemachte Dinge, wie Schmuck, Kleidung und Dekoartikel angeboten. Dazu gibt es kulinarische Schmankerl aus aller Welt, die alle biozertifiziert sind.

Kleinere Weihnachtsmärkte finden außerdem in fast allen Stadtteilen wie etwa in Schwabing, Neuhausen, Haidhausen oder Bogenhausen statt.